Die Entspannungssignale aus dem Nahen Osten haben einen stabilisierenden Effekt auf die internationalen Finanzmärkte. Auf der Wiener Börse steigen die Kurse seit Tagen. Am Donnerstag hat der Leitindex ATX sogar erstmals die Marke von 6000 Punkten überwunden.
Zur Wochenmitte war er bereits um fast drei Prozent hochgesprungen. Seit dem Jahresauftakt weist er mittlerweile eine starke Performance von mehr als zwölf Prozent auf. Am heimischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene Lenzing mit einer Zahlenvorlage in den Fokus. Der oberösterreichische Faserhersteller hat im ersten Quartal 2026 deutlich weniger Gewinn gemacht als im Vorjahresquartal. Das Ergebnis nach Steuern ging von 31,7 Mio. Euro auf 24 Mio. Euro zurück, wie das sich in Umstrukturierung befindliche Unternehmen mitteilte. Der Umsatz verringerte sich wegen niedrigerer Zellstoffpreise sowie geringerer Faserverkaufsmengen und -preise um 10,8 Prozent auf 615,7 Mio. Euro.
Auch an den europäischen Leitbörsen geht es den Aktienkursen mehrheitlich etwas weiter nach oben. Erneut positive Vorgaben hatte die Wall Street geliefert. Der Nahost-Konflikt ist laut Analysten weiterhin das dominierende Thema an den Finanzmärkten.
Zuletzt gab es Entspannungssignale, demnach seien die USA und der Iran einer Vereinbarung für ein Kriegsende nahe. Entsprechend nahm die Risikobereitschaft am Mittwoch deutlich zu. Nun warten die Marktteilnehmer auf weitere konkrete Schritte im USA-Iran-Konflikt.
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