Derzeit ermittelt das Unternehmen die Daten der Nutzer, die "Hurt Locker" illegal aus dem Netz gezogen hätten, mithilfe der Internet-Provider der Betroffenen. Zudem verschickte Voltage Pictures bereits die ersten Briefe, in denen die Filesharer zu einem außergerichtlichen Vergleich und der Zahlung einer bestimmten, derzeit nicht bekannten Summe aufgefordert werden. Die Produktionsfirma droht darin mit einem Strafverfahren vor Gericht, sollten die Betroffenen das Angebot ablehnen.
Als Gründe für die Massenklage sehen Kommentatoren den geringen finanziellen Erfolg des Films. "Hurt Locker" warf an den US-Kinokassen nur 13 Millionen Dollar Gewinn ab. Im Netz war der Film aber bereits fünf Monate vor dem Kinostart zu sehen - diesen Umstand macht Voltage Pictures für das schlechte Einspielergebnis verantwortlich.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.