Ohne Grundbesitzer und die volle Unterstützung der Jäger, die schon bei zahlreichen Ansiedlungsprojekten ihre Kompetenz unter Beweis gestellt haben, bringt eine Ansiedlung von Bärinnen nichts! Zu diesem Schluss kamen Experten am Montag beim "Bärengipfel" in Klagenfurt.
Bärenpupulation wird genau untersucht
Die Lösung: Statt die Wildtiere einfach freizulassen, soll in den kommenden drei Jahren die bestehende Bärenpopulation in Kärnten mit Hilfe von DNA-Analysen untersucht werden. "Wir wissen dann, wie viele Tiere bei uns heimisch sind, woher sie kommen und wohin sie gehen", so Naturschutz- und Jagdreferent Uwe Scheuch.
Landesjägermeister Ferdinand Gorton: "Sollte dabei herauskommen, dass die Population allein nicht bestehen kann, werden wir nochmals über eine Freilassung mit den betroffenen Grundbesitzern und Jägern sprechen. Wenn es aber nicht nötig ist, dann nicht."
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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