Man gehe zuversichtlich in die nächsten Monate. In den Umfragen lägen die Grünen bundesweit bei elf bis zwölf Prozent und damit deutlich über dem Ergebnis der Nationalratswahl, so Glawischnig. Im Burgenland und in Wien erwarte man den Verlust der SPÖ-Absoluten. Insgesamt gehe es um "Abstimmungen über die politische Kultur in Österreich, in welche Richtung sich die SPÖ entwickeln wird, und ob die Grünen die Möglichkeit haben, ihren inhaltlichen Anspruch auch im Gestalten umzusetzen."
Abgrenzung gegen Rechtsextremismus
Die Grünen stünden als einzige Partei für wirksamen Umweltschutz. Obwohl man jetzt über die Folgen der Krise rede, würde die Chance, Arbeitsplätze durch einen Umbau des Energiesystems zu schaffen, nicht genutzt. Ein wichtiges Thema sei auch die Abgrenzung gegen Rechtsextremismus und eine "klare Haltung" zu Menschenrechten: "Für uns ist ein Mensch ein Mensch, egal, welchen Reisepass er in der Hosentasche hat."
Reimon will Weiterentwicklung der Energiewirtschaft
Im Burgenland als "Musterland" der Umweltenergie hätten die Grünen "schon gezeigt, was mit unseren Konzepten geht", so Spitzenkandidat Michel Reimon. Aufgabe sei nun die Weiterentwicklung der Energiewirtschaft weg von den Konzernen in Richtung Photovoltaik. Wenn man in 15 Jahren durchs Land fahre, "dann sollen auf den Dächern Solarzellen liegen, in einem Ausmaß, wie man es sich jetzt fast noch gar nicht vorstellen kann."
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