26.08.2019 10:07 |

Schulstart

Mehr Lesespaß: So wird Ihr Kind zum Bücherwurm!

Die Ergebnisse des Volksschul-Lesetests PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) sitzen Lehrern und Eltern nicht nur kurz vorm Schulstart spürbar in den Knochen. So enthüllte die letzte Erhebung*, dass jedes sechste Schulkind in Österreich kaum lesen kann. Und auch sonst liegt die Bundesrepublik lediglich im EU-Mittelfeld. Grund genug, gleich beim Schulstart die Lesekompetenz zukünftiger Bücherratten sicherzustellen. Denn mit Spaß an der Sache fällt das Lesenlernen garantiert viel leichter. Tipp: Am Ende des Artikels wartet ein Gewinnspiel auf Sie - Sie können tolle Lego-Bücher (Ninjago® und Disney Prinzessin™) für Buben und Mädchen gewinnen!

Bücher haben es heutzutage schwer: Smartphones, der Fernseher und Spielkonsolen sind nicht nur harte Konkurrenz, sondern oft genug auch der Grund, wieso Bücher vergessen in Regalen verstauben. Dabei hat Lesen nicht nur einen sehr positiven Einfluss auf die Kreativität, es schult auch Fantasie, Einfallsreichtum und Vorstellungsvermögen. Kleine Bücherwürmer lassen selbst Bilder vor ihrem inneren Auge entstehen und tauchen in neue, unbekannte Welten ab. Sie entspannen dabei und lernen gleichzeitig, sich zu konzentrieren.

Die konkreten Ergebnisse der PIRLS-Studie erfahren Sie hier:

Grundlage des Lernens
Lesen ist nicht nur ein Freizeitvergnügen - wer liest, weiß mehr! Lesefreudige Kinder haben nicht nur eine bessere Allgemeinbildung, sie lernen zudem fremde Kulturen und Länder kennen, eignen sich dieses Wissen selbstständig an und erweitern so stetig ihren Horizont. Vor allem, wenn lesebegeisterte Eltern als Vorbild wirken, stehen die Chancen gut, dass auch der Nachwuchs Gefallen am gedruckten Wort findet.

Ein gemeinsames, kuscheliges Gute-Nacht-Ritual mit einem Buch über Prinzessinnen, Piraten oder Dinosaurier weckt die Fantasie - und auch den Ehrgeiz, solch fantasievolle Welten auf eigene Faust entdecken - und erfinden - zu wollen. Doch wie bringen Sie Ihr Kind zum Lesen?

Tipps für angehende Bücherwürmer

  1. Eine Gute-Nacht-Geschichte am Abend wirkt sich später positiv auf das Leseverhalten der Kleinen aus. Karin Haller, Geschäftsführerin des Instituts für Jugendliteratur, bestätigt dies der “Krone“ und fügt hinzu: „Vorlesen schafft Nähe und Zusammensein in gegenseitigem Vertrauen.“
  2. Damit Kinder aber auch außerhalb der Schule ein Buch genießen können, sollte man Rahmenbedingungen dafür schaffen. „Lesen braucht Ruhe und einen Rückzugsort“, betont Karin Haller.
  3. Ist die Bücherauswahl in den eigenen vier Wänden nicht so kunterbunt sortiert, rät die Expertin zu einem Besuch in der öffentlichen Bücherei. Dort gibt es nicht nur eine große Auswahl an Lektüre, sondern auch lustige und spannende Veranstaltungen.
  4. Lektüreauswahl für Burschen: Sie lieben Bücher mit einem Buben oder Mann als Hauptfigur. „Und er sollte möglichst ein Held sein“, so die Kinderbuch-Kennerin.
  5. Mädchen sind bei der Buchauswahl offener. „Thematisch interessieren sich aber beide Geschlechter vor allem für Freundschaft, und sie bevorzugen Geschichten, die lustig oder spannend sind“.
  6. Will man sichergehen, dass die Buchauswahl auch dem Alter entsprechend ist, sollte man sich bei Fachleuten wie dem Bibliothekar oder dem Buchhändler beraten lassen. Lektüretipps gibt es auch auf www.jugendliteratur.at

Einige Buchempfehlungen

*Die Ergebnisse der Erhebung von April 2019 werden voraussichtlich im Jänner 2020 veröffentlicht.

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