29.06.2019 14:09 |

Trotz Klagsdrohung

Ibiza-Video: Kurz wiederholt Lansky-Anschuldigung

ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat seine Aussagen, wonach die Kanzlei des SPÖ-nahen Rechtsanwalts Gabriel Lansky etwas mit dem Ibiza-Video zu tun hätte, trotz Klagsdrohung wiederholt. Es gebe bereits Personen, die eine Involvierung zugegeben hätten, „wie zum Beispiel ein junger Wiener Rechtsanwalt, der auch für die ÖBB tätig war, und ja, er war Konzipient bei der Rechtsanwaltskanzlei Lansky“, sagte Kurz am Samstag im Ö1-„Journal zu Gast“.

Dirty Campaigning will der ÖVP-Obmann in seinen Aussagen nicht sehen. „Ich patze überhaupt niemanden an. Ich werde bei jedem Interview danach gefragt und teile dann meinen Wissensstand mit den Interviewern“, sagte er. „Ich habe das Thema nie proaktiv angesprochen“, so Kurz. Sowohl Lansky als auch die SPÖ wollen wegen übler Nachrede klagen.

Angesprochen auf eine Neuauflage der türkis-blauen Koalition, welche sich die FPÖ schon jetzt wünscht, meinte der ÖVP-Spitzenkandidat: „Zunächst einmal erlebe ich ein gewisses Doppelspiel, das nicht unbedingt vertrauensbildend ist.“ Zwar habe sich der designierte Parteichef Norbert Hofer sehr freundlich in Richtung Volkspartei geäußert. Der geschäftsführende Klubchef Herbert Kickl hingegen sei mit „wüsten Verschwörungstheorien“ unterwegs.

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