Die Testpersonen, auf deren Speiseplan häufig Gemüse, Salate, Obst, Nüsse, Fisch und Geflügel standen, erkrankten besonders selten. Milchprodukte mit hohem Fettgehalt, Innereien, Schweine- und Rindfleisch wirkten sich dagegen nachteilig aus, so die Forscher, die für ihre Studie die Ernährungsgewohnheiten von 2.148 Menschen im Alter von mindestens 65 Jahren beobachtet haben. Die Probanden wurden dabei im Abstand von je eineinhalb Jahren über ihre Ernährungsgewohnheiten befragt.
Nach durchschnittlich vier Jahren zeigten 253 Personen Symptome einer Alzheimer-Demenz. Das geringste Krankheitsrisiko hatten dabei jene Probanden, deren Nahrung wenig gesättigte und viel mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie viel Vitamin E und Folsäure enthielt. Wer zusätzlich überwiegend Fisch und Geflügel anstelle von rotem Fleisch verzehre, verringere die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung um bis zu 38 Prozent, so die Forscher.
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