Am Mittwoch feierte er im ungarischen Steinamanger noch seinen 21. Geburtstag, gleich tags darauf brach Richard H. mit einem Komplizen (20) zum Beutezug durch das Südburgenland auf. In der Tulpengasse in Oberwart tauchte das Duo gegen 12 Uhr auf. Mit einem Universalschlüssel verschafften sich die beiden Zutritt zu einem Wohnblock. Schon dabei wurden sie von einem Anrainer beobachtet.
Täter flüchten nach Wortgefecht mit Zeugen
Vermutlich weil die Tür zu den Kellerabteilen versperrt war, gingen die Verdächtigen gleich weiter zum Nachbarhaus. Der misstrauische Zeuge (43) folgte ihnen – und stellte die zwei zur Rede, noch bevor sie in Kellerabteile einbrechen konnten. Nach einem hitzigen Wortduell machten sich die ertappten Fremden eilig aus dem Staub. Der Anrainer alarmierte die Polizei, sofort wurde eine Fahndung im ganzen Bezirk eingeleitet.
"Wollten Fahrräder stehlen"
Beamte einer Spezialstreife stoppten die gesuchten Männer kurz vor der Grenze in Schachendorf. Im Verhör behauptete Richard H., er habe keine kriminellen Absichten gehabt. Sein Komplize, Martin I., gestand jedoch: "Wir fuhren Siedlungen in Hartberg, Pinkafeld und Oberwart ab, um Fahrräder und Mopeds zu stehlen. In die Tulpengasse sind wir zufällig gekommen." In einem Versteck im Pkw entdeckte die Polizei zudem einen Bolzenschneider.
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