Anfang 2009 tauchte Conficker erstmals im World Wide Web auf - auf der Suche nach einem bestimmten Schlupfloch im Betriebssystem Windows. Zwar hatte Microsoft bereits Ende 2008 für diesen Fehler eine Reparaturdatei geschrieben und veröffentlich, trotzdem konnte Conficker noch Millionen von Computern finden, auf denen weder der aktuelle Patch noch eine zuverlässige Sicherheitssoftware aufgespielt waren. Hat sich der Wurm über diese Lücke erst einmal auf dem Rechner eingenistet, können Kriminelle unbemerkt und zu jeder Zeit auf den befallenen PC zugreifen.
"Der Conficker-Geburtstag sollte uns alle daran erinnern, welchen Bedrohungen wir ständig ausgesetzt sind", sagte Lars Kroll von Symantec Österreich. Um sich zu schützen, empfiehlt der Experte sowohl Betriebssystem als auch Software immer auf dem neuesten Stand zu halten und regelmäßig Sicherheitspatches zu installieren.
Zudem sollten Nutzer eine zuverlässige Anti-Viren-Software verwenden und darauf achten, dass das Programm immer aktiv ist und sich regelmäßig aktualisiert. In vielen Fällen verbreite sich der Wurm über infizierte mobile Geräte wie USB-Sticks, die als Überträger fungieren.
Sollte der Rechner bereits mit Conficker infiziert sein, was sich mittels eines einfachen Tests schnell herausfinden lässt (siehe Infobox), helfen Tools seriöser Anbieter, den Wurm zu entfernen.
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