Der Minister sei im Hinblick auf die von seinem Vorgänger Günther Platter (ÖVP), Landeshauptmann Hans Niessl (SP) und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl (VP) unterzeichnete Personalstands-Garantie "vertragsbrüchig". Darabos ziehe entgegen dieser Vereinbarung Einheiten aus dem Burgenland ab.
Zahl der Heeresarbeitsplätze unter 900 gesunken?
Im Vertrag sei festgehalten, dass die Gesamtzahl der im Burgenland vorhandenen Arbeitsplätze beim Heer mit rund 950 "nahezu unverändert" bleibe. Dabei seien es derzeit "weniger als 900", klagte Strommer. Am Truppenübungsplatz Bruckneudorf seien die Pionierkompanie aufgelöst und der Ausbildungszug eingespart worden.
"Lediglich die Heerestruppenschule macht Grundausbildung für ihren eigenen Bereich", so Strommer. Beim Ausbau der Kaserne Güssing habe es "außer einem Spatenstich" bisher nichts gegeben. Durch die Auflösung von Ausbildungszügen sei zudem die Absolvierung der Grundausbildung im Nordburgenland nicht mehr möglich.
SP zeiht VP der "Fahrlässigkeit"
SP-Klubobmann Christian Illedits zieh die Volkspartei in einer Aussendung prompt einer "Anti-Bundesheer-Kampagne" und ortete bei der VP eine "fahrlässige Verunsicherungspolitik rund um den Assistenzeinsatz". Im Burgenland werde mehr investiert als je zuvor unter den früheren VP-Ressortchefs. Es sei Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) unbenommen, "das Heeresbudget zu erhöhen", ätzte Illedits in Richtung Volkspartei. Die 950 Jobs seien garantiert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.