18.01.2019 05:30 |

30 Jobs sollen weg

Das Kärnthema: Die AUA pfeift auch auf Klagenfurt

Die AUA „pfeift“ also immer mehr auf die österreichischen Bundesländer. Die Stützpunkte werden „zugedreht“ und die Verbindungen mit der Bundeshauptstadt scheinen auch schon ein Ablaufdatum zu haben: denn die Destinationen „Klagenfurt und Salzburg“ werden bereits als „schwierig“ bezeichnet. Und die hier eingesetzten Flugzeuge, also die leisen, kleinen Dash-Propellermaschinen, sollen bis zum Jahr 2021 verkauft werden.  Und niemand darf annehmen, dass die AUA dann mit den statt dessen anzuschaffenden Airbus A 320-Jets Klagenfurt im Linienbetrieb anfliegen wird. . .

Das sind Paukenschläge. Die AUA ist halt auch nur noch vordergründig ein österreichisches Unternehmen, das österreichische Interessen verfolgt und so auch an die Bundesländer denkt. Doch jammern bringt ebenso wenig wie hohle politische Phrasen zu dreschen oder die Forderungen nach dem x-ten Gipfel, um den Flughafen doch noch „zu retten“.

Weil in jeder Krise auch eine Chance schlummert, sollten vielmehr andere Lösungen angedacht werden. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, Flughafen-Investor Franz Orasch besser zuzuhören und seine Gesamt-Pläne für den Flughafen und dessen Zukunft anzuschauen. Vielleicht bietet sich - wenn die AUA eh nicht mehr will - eine andere Fluglinie an, die Kärnten auch wieder an das internationale Netz anzuschließen bereit wäre; etwa mit einer Frankfurt-Verbindung.

Das brächte sicher sogar viel mehr als Wien. Und vielleicht wäre es auch an der Zeit, andere Verbündete zu suchen; Salzburg etwa, das ja von der AUA ebenfalls nicht mehr geliebt zu werden scheint. Oder Laibach. Ein Flughafen mit Kapazitäten wie der von Klagenfurt hätte bestimmt eine Chance, wenn es alle wollen. . .

Hannes Mösslacher
Hannes Mösslacher
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