Mo, 19. November 2018

Frankreich in Sorge

05.11.2018 10:41

Hacker erbeuten sensible Daten von Atomanlagen

Hacker haben bei einem französischen Bauunternehmen Dokumente zu Atomanlagen, Gefängnissen und Straßenbahnnetzen erbeutet. Der Konzern Ingerop habe den Angriff auf Anfrage bestätigt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz nahe Paris und ist weltweit an großen Bauprojekten beteiligt.

Auf Nachfrage reagierte es zunächst nicht, berichtete der NDR. Der von den Hackern kopierte Datensatz, der dem NDR vorliege und von NDR-Reportern gemeinsam mit der „Süddeutschen Zeitung“ und „Le Monde“ ausgewertet worden sei, umfasse mehr als 65 Gigabyte.

Darunter befänden sich Pläne der Standorte von Videokameras, die in einem Hochsicherheitsgefängnis eingesetzt werden sollten, Unterlagen zu einem Atommüll-Endlager im Nordosten Frankreichs und persönliche Informationen zu mehr als 1.200 Ingerop-Mitarbeitern. Auch firmeninterne E-Mails sind Teil des Datenlecks.

Tausende Dateien aus einem Dutzend Projekten
Insgesamt handelte es sich um mehr als 11.000 Dateien, die nach NDR-Angaben aus einem Dutzend Projekten stammen, an denen die Firma arbeitet. Darunter seien vor allem Bauvorhaben in Frankreich, aber auch Projekte in Spanien und Südamerika, berichtete der NDR unter Berufung auf eine Sprecherin von Ingerop.

Das Unternehmen habe nach eigenen Angaben die betroffenen Kunden über den Datendiebstahl in Kenntnis gesetzt und nicht näher genannte Sicherungsmaßnahmen eingerichtet.

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