Es habe bisher keine Gespräche oder Verhandlungen gegeben, falls die AUA aber Flüge streiche, werde es zu einer Neuausschreibung kommen, erklärte der Landeshauptmann.
Die Flugverbindung nach Klagenfurt sei wichtig für das gesamte südliche Einzugsgebiet Österreichs, weise eine entsprechende Passagierzahl auf und müsse deshalb entsprechend beibehalten werden, so Dörfler und sein Finanzlandesrat Harald Dobernig. Dörfler kann sich nicht vorstellen, dass Wien auf eine dermaßen große Anzahl an Passagieren verzichten könne.
Gegen "weitere Subventionen der öffentlichen Hand an die nunmehrige bundesdeutsche AUA" sprachen sich am Mittwoch auch der FPÖ-Luftfahrtssprecher Norbert Hofer und BZÖ-Chef Josef Bucher aus. Wenn die AUA die Verbindungen Linz, Graz und Klagenfurt einstellt, werden andere Unternehmen diese Lücke füllen, so Hofer. Es gebe durchaus Interessenten für dieses Inlandsgeschäft. Keinesfalls dürfe die öffentliche Hand der Lufthansa noch mehr Geld zuschießen. "Die Lufthansa-Tochter muss jetzt endlich ohne weitere Subventionen auf eigenen Beinen stehen."
"Der AUA wurde genug Steuergeld nachgeworfen. Das Unternehmen soll nicht schon wieder raunzen und weitere Zuschüsse verlangen", so Bucher. Die Flüge nach Klagenfurt, Graz und Linz dürften nicht gestrichen werden. "Nachdem sich die AUA selbst ins wirtschaftliche Out manövriert hat, will sie dies durch die Einstellung dieser Flugverbindungen auch mit der Regionalwirtschaft machen", warnt Bucher.
Bild: Flughafen Klagenfurt
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