Die weltweit schwächelnde Nachfrage nach Smartphones setzt dem Apple-Zulieferer Foxconn zu. Der Gewinn fiel überraschend um 2,3 Prozent auf 17,49 Milliarden taiwanesische Dollar (rund 497 Millionen Euro), teilte der Auftragsfertiger mit. Analysten hatten im Schnitt mit mehr als 620 Millionen Euro gerechnet.
Der bereits zweite Rückgang in Folge überraschte vor allem im Vergleich zur Apple-Bilanz. Dem wertvollsten Technologiekonzern der Welt gelang im abgelaufenen Quartal ein Gewinnsprung von 32 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar (10 Milliarden Euro).
Foxconn, früher Hon Hai Precision, zählt mehr als eine Million Mitarbeiter, ein Großteil davon in China. Das Unternehmen baut unter anderem iPhones im Auftrag von Apple zusammen. Der US-Konzern bekommt zwar die geringere Nachfrage nach Smartphones zu spüren, stemmt sich diesem Trend jedoch mit immer teureren Modellen entgegen.
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