Mo, 23. Juli 2018

Dramatische Szenen

03.05.2018 09:23

Sandra Bullocks Stalker stirbt bei Polizeieinsatz

Ihr größter Albtraum hat ein dramatisches Ende gefunden: Jahrelang wurde Sandra Bullock von einem durchgeknallten Fan terrorisiert. Jetzt ist Joshua Corbett tot - er hat sich während eines Polizeieinsatzes in seinem Haus selbst das Leben genommen.

Der Stalker war vor vier Jahren in die Villa der Oscargewinnerin eingebrochen und wurde danach in eine geschlossene Nervenklinik gesteckt. Zu Bullocks Horror kam er Ende des letzten Jahres wieder frei. Am Mittwoch tauchte die Polizei mit einem Haftbefehl wegen Verletzung der Bewährungsauflagen bei Corbett vor der Haustür auf, da der 43-Jährige Ende April nicht zu einer Anhörung vor Gericht erschienen war.  Anstatt sich festnehmen zu lassen, verbarrikadierte er sich.

Mehrere Stunden lang versuchten die Cops, zu verhandeln, berichtet „Enterpress News“. Dann hörten sie aus dem Haus einen Schuss. Laut „RadarOnline“ stürmten die Cops ins Innere und fanden Corbett in einer Blutlache: „Er hat sich selbst eine Kugel in den Kopf gejagt“, wird ein Insider zitiert.

Corbett, der laut Behörden an „schweren psychischen Schäden“ leidet, war im Juni 2014 ins Haus von Bullock eingedrungen. Die Schauspielerin hatte sich in einem Schrank versteckt und von dort aus den 911-Notruf gewählt. Corbett gab der Polizei als Begründung für seinen Einbruch an, dass er geglaubt habe, er sei mit der Hollywood-Schönheit verheiratet. Später fanden die Cops ein illegales Waffenarsenal in seinem Haus. Dennoch kam Corbett mit einer Bewährungsstrafe davon, weil sein Anwalt das Gericht überzeugen konnte, dass seinem Mandanten in einer Nervenklinik mehr geholfen sei.

 krone.at
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