Di, 16. Oktober 2018

Rührende Szenen

19.04.2018 16:18

Van-der-Bellen-Visite in Mega-Flüchtlingslager

Zum Abschluss seines Staatsbesuches in Jordanien hat Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen das Flüchtlingslager Zaatari besucht. Das nur wenige Kilometer von der syrischen Grenze entfernte UNHCR-Camp beherbergt rund 80.000 Menschen, vor allem Syrer, und ist damit eines der größten Flüchtlingslager der Welt.

Van der Bellen und seine Ehefrau Doris Schmidauer brachten den Kindern kleine Geschenke mit. Pro Woche werden in dem Lager 80 bis 100 Babys geboren. Der Bundespräsident überreichte auch eine neue Spende der Bundesregierung von einer Million Euro für die Versorgung der Flüchtlinge.

Treffen mit König Abdullah II.
Van der Bellen hatte seine seine dreitägige Reise am Dienstag angetreten. Begleitet wurde er nicht nur von seiner Ehefrau, sondern auch von Außenministerin Karin Kneissl und einer Wirtschaftsdelegation. Am Mittwoch traf er mit König Abdullah II. zusammen und eröffnete ein österreichisch-jordanisches Wirtschaftsforum.

Jordanien besonders vom Krieg in Syrien betroffen
Neben den bilateralen Beziehungen standen bei dem Treffen vor allem regionale Fragen im Vordergrund, darunter der Krieg in Syrien, von dessen Auswirkungen Jordanien als Nachbarland besonders betroffen ist: Seit dem Ausbruch der Kämpfe im Jahr 2011 haben bereits mehr als 660.000 Menschen aus Syrien Zuflucht in Jordanien gesucht.

Der Bundespräsident folgte mit dem Besuch einer Einladung des jordanischen Königs, den er letztes Jahr im Rahmen der UNO-Generalversammlung in New York erstmals getroffen hat.

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