Wieder nichts! Der ehemalige Eishockey-Serienmeister Red Bull Salzburg kommt einfach nicht in die Spur. Auch im dritten Ligaspiel der Saison kassierten die Bulls eine Niederlage. Am Mittwoch reichte die Leistung auch gegen Innsbruck nicht.
„Jetzt heißt es, Leistung auf dem Eis zu bringen“, sagte Kapitän Thomas Raffl vor der Partie gegen Innsbruck. Nach zwei heftigen Niederlagen zum Start in die neue Saison der ICE Hockey League (1:7 gegen KAC, 3:6 gegen Bozen) wollten die Eisbullen gegen die Tiroler unbedingt die Kehrtwende erzwingen. Was es geworden ist? Ein magerer Punkt gegen die Haie aus Innsbruck.
Zwei Führungen verspielt
Ein Augenschmaus war die komplette Partie nicht. Während auf der anderen Salzachseite am Kirtag der Bär steppte, sahen die 2400 Zuseher in der Eisarena Eishockey zum Wegsehen. Thomas Raffl brachte die Hausherren in Führung, Joel Messner glich wenig später zum 1:1 aus. Atte Tolvanen sah beim Schuss auf das kurze Ecke abermals nicht gut aus.
Salzburg tat insgesamt etwas mehr für die Partie, traf nach zehn Minuten zum 2:1 und verpasste es im Anschluss, nachzulegen. Völlig verdient kassierte man durch Steven Owre im Mittelabschnitt den 2:2 Ausgleich. Dieser hielt sich bei körperlosem Spiel bis zur Verlängerung, die ebenfalls keinen Sieger hervorbrachte.
Penaltyschießen geht an Innsbruck
Im Penaltyschießen versenkten die Tiroler dann alle zwei Versuche, während die Bulls bei keinem Anlauf jubeln konnten. Somit wartet Salzburg auch nach drei Partien noch auf einen Sieg in der ICE Hockey League. Die Krise im Volksgarten, sie spitzt sich zu.
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