Polizei prüft Sabotage
Kugelbombe nahe Hochspannungsmast gefunden
Die Polizei ist in Grevenbroich im Rheinland, Deutschland, unweit des stillgelegten Kohlekraftwerks Frimmersdorf auf einen eingewickelten, verdächtigen Feuerwerkskörper gestoßen.
Zwischen zehn und 15 Meter von einem Hochspannungsmast entfernt sei eine sogenannte Kugelbombe gelegen, schilderte ein Sprecher der Polizei des Rhein-Kreises Neuss.
Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes stellten den Feuerwerkskörper sicher, machten ihn unbrauchbar. Wäre er explodiert, hätte er den Experten zufolge „keinen Schaden anrichten können“, führte der Sprecher aus. Bislang werde untersucht, ob eine Zündvorrichtung vorhanden war und wie lange der Gegenstand schon dort lag.
In Gebüsch gefunden
Entdeckt worden war die Kugelbombe am Nachmittag gegen 15:30 Uhr vom Werksschutz des Energiekonzerns RWE – sie lag demnach in einem Gebüsch in der Nähe eines Hochspannungsmastes.
Zusammenhang mit anderen Sabotage-Aktionen?
Unklar ist, ob es einen Zusammenhang mit den Sabotage-Aktionen auf Stromleitungen Anfang September gibt. Die entdeckte Kugelbombe sei „nicht vergleichbar“ damit, meinte der Sprecher.

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