Für den SKN St. Pölten ist der Aufstieg ins Achtelfinale des Fußball-Women‘s-Europa-Cup in weite Ferne gerückt. Die Niederösterreicherinnen verloren am Mittwoch das Zweitrunden-Qualifikations-Hinspiel gegen Malmö FF in der NV Arena 0:2 (0:1) und laufen damit am kommenden Mittwoch (19.00 Uhr) in Schweden einem Rückstand nach.
St. Pölten schoss sich am Samstag mit einem 9:1-Kantersieg gegen die Spielgemeinschaft Südburgenland/TSV Hartberg, dem sechsten Sieg im sechsten Spiel, für den Europacup-Auftritt warm. Vier Tage später konnte sich die Truppe von Trainer Laurent Fassotte in der Offensive aber nur ganz selten in Szene setzen. Die Schwedinnen hatten schon vor der Pause ein klares Chancenübergewicht, wobei Tuva Skoog dabei immer im Mittelpunkt stand. Die Stürmerin verfehlte zuerst noch das Tor (17.), konnte Carina Schlüter kurze Zeit später mit einem Schuss ins kurze Eck aus spitzem Winkel aber überraschen (20.). Zwei weitere Male konnte die SKN-Torfrau im direkten Duell mit Skoog retten (32., 36.).
Rukavina-Lattenschuss einziges SKN-Offensivhighlight
Die Gastgeberinnen wurden erst im Finish der ersten Hälfte gefährlich. Fanni Vago verfehlte eine Matavkova-Hereingabe haarscharf (40.), nach dem folgenden Corner scheiterte Magdalena Rukavina mit ihrem Schuss aus 17 Metern an der Latte (41.). Es blieb das Nennenswerteste aus Sicht von St. Pölten. Jennifer Klein und Co. verloren zu schnell die Bälle, kamen zu wenig oft in die gefährliche Zone und wenn, brachten sie meist den letzten Ball nicht an. Der zweite Treffer von Malmö, wo die österreichische Torfrau Kristin Krammer auf der Bank saß, lag in der Luft und fiel in Minute 80 nach einer schön herausgespielten Aktion und einem Abschluss von Vesna Milivojevic.
„Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, waren aber nicht gefährlich genug, der letzte Pass hat gefehlt und sie haben uns große Probleme bereitet. Wir sind enttäuscht“, resümierte Fassotte. Man habe allerdings noch 90 Minuten. „Wir werden nicht aufgeben, müssen daran glauben.“
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