Politik gegen Bettler

Landesweit einheitliches Gesetz geplant

Kärnten
07.07.2009 10:58
Wegen massiver Beschwerden über Bettler in Kärntens Städten will jetzt die Politik eingreifen. Geplant ist ein landesweit einheitliches Gesetz, das den Armuts-Tourismus einschränken soll. Nach einer Polizei-Aktion sind Bettler-Banden aus Klagenfurt abgezogen.

„Nachdem wir strenge Kontrollen angekündigt hatten, sind die Bettler wie vom Erdboden verschwunden. Nur noch zwei oder drei sind in Klagenfurt unterwegs. Die anderen werden wohl in anderen Städten auftauchen“, ist der Klagenfurter Polizeikommandant Eugen Schluga überzeugt.

Einheitliches Gesetz geplant
Um dagegen etwas zu unternehmen, hat Landesrat Josef Martinz nun ein Gesetz gegen den Armuts-Tourismus angekündigt: „Derzeit werden verschiedene Modelle anderer Bundesländer überprüft. Die Bettler werden von ihren Bossen ausgebeutet. Und das ist kriminell.“

von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Symbolbild 

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