Die "beträchtlichste Investition" sei die Generalsanierung des Landeskrankenhauses Oberwart im nächsten Jahr mit mindestens 80 Millionen Euro, erklärte Gesundheitslandesrat Peter Rezar (SPÖ). Außerdem soll der Zubau einer Psychiatrischen Abteilung und einer Neurologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt mit etwa 22 Millionen Euro unterstützt werden.
Burgenländer werden immer älter
Durch den dynamischen Anstieg der älteren Bevölkerung im Burgenland, müsse das Budget dementsprechend adaptiert werden, betonte Rezar. Durch den Wegfall des Angehörigen-Pflegeregresses im stationären Bereich, würden die Altenwohn- und Pflegeheime noch stärker in Anspruch genommen werden. Während es vor einem Jahr durchschnittlich 150 freie Bettenkapazitäten pro Jahr gab, finde man heute in nahezu allen Einrichtungen Wartelisten. Bestehende Einrichtungen sollen daher ausgebaut und neue errichtet werden.
In Ausbildung investiert
Im Bereich der Arbeitsplätze habe man fünf Schwerpunkte gesetzt, so Landesrat Rezar. Diese umfassen die Förderung sowohl von Arbeitnehmern ab 50 als auch jene von jungen Arbeitnehmern. Außerdem stehen die Themen Reintegration am Arbeitsmarkt, Gesundheitsberufe und Facharbeiterausbildung im Mittelpunkt. Auch für die Ausbildung etwa im Bereich der Physiotherapie sollen zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden.
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