"Schwerpunkt Ost"

Nach Großrazzia folgt die kriminaltaktische Arbeit

Burgenland
05.04.2009 20:04
Am Sonntag, "Tag fünf" nach dem Start der Großrazzia gegen Kleinkriminelle in Ost-Österreich, ist es für die Polizei nun darum gegangen, die Strukturen von zerschlagenen Banden, verhafteten Schleppern und gefassten Autodieben zu durchleuchten. Viele Bürger begrüßten die verstärkte Polizeipräsenz.

Auch wenn sich durch genaue Perlustrierungen an "Hotspots", also an neuralgischen Punkten, da und dort Staus bildeten, so überwiegt nach der "Schwerpunktaktion Ost" das positive Echo: Viele Österreicher begrüßten es, dass damit eine neue Strategie gegen die explodierende Kriminalität gestartet wurde. Dass Kritiker von einer teuren "Alibi-Aktion" sprechen, fällt für Sicherheitsexperten in die Kategorie "politisches Kleingeld". 

Vernetzungen organisierter Banden entwirren
"Jetzt geht es darum, hunderte Zahlen, Fakten und Daten, die in den vergangenen Tagen durch den Sondereinsatz von 900 Polizisten gesammelt wurden, auszuwerten. Es gilt Vernetzungen organisierter Banden kriminalistisch zu entwirren", so BK-Sprecher Oberst Helmut Greiner.

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