In Frauenkirchen hatte ein Mann der Polizei einen Einbruch in seine Wohnung gemeldet. Seine Frau hatte den Täter bemerkt, als dieser sich aus dem Staub machte. Während sich die Spurensicherung und eine Streife auf den Weg zum Tatort machten, erhielt die Polizei einen Hinweis auf ein verdächtiges Fahrzeug mit einem Kennzeichen aus dem Bezirk Baden.
Nach Verfolgungsjagd aufgegeben
Als Polizisten im Raum von St. Andrä auf den Wagen stießen, gab der Lenker Gas und suchte das Weite. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd bei Tempo 160 hielt der Verdächtige von selbst den Wagen an. Offensichtlich dürfte ihm - angesichts der Blaulichter von drei Streifenwagen im Rückspiegel - die Sache zu heiß geworden sein, meinte ein Beamter.
Bevor ihn die Gesetzeshüter festnahmen, versuchte der Mann noch, Teile eines abgedrehten Zylinderschlosses loszuwerden. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 61-Jährige auch als Verdächtiger für einen Einbruch in ein Bürogebäude in Halbturn in Frage kommt. Ob er auch mit der jüngsten Einbruchsserie in Oggau und Purbach in Zusammenhang steht, sei noch Gegenstand von Erhebungen, hieß es von der Polizei.
Symbolfoto
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