"Ruf geschädigt"

“Bad Vista”-Initiatoren erklären sich zum Sieger

Digital
14.01.2009 13:04
Zwei Jahre nach dem Start der "Bad Vista"-Kampagne zur Schädigung des Images von Microsofts aktuellem Betriebssystem Windows Vista haben die Initiatoren der Free Software Foundation (FSF) ihren Sieg deklariert. Ziel der Kampagne sei laut John Sullivan von der FSF gewesen, den Ruf von Vista nachhaltig zu schädigen. Da das Betriebssystem in der Öffentlichkeit inzwischen für einen kapitalen Fehlschlag stehe, könne man nun einen Sieg verkünden.

Der Sieg über Vista sei aber lediglich ein "Meilenstein eines nach wie vor sehr langen Weges", so Sullivan weiter (siehe Infobox). Schließlich sei es der Initiative noch nicht gelungen, sämtliche Vista- bzw. Windows-Nutzer zum Umstieg auf ein freies Betriebssystem zu bewegen. 

Als Erfolg werte man unter anderem jedoch, dass bei der Suche im Internet nach "Windows Vista" nach wie vor die "Bad Vista"-Kampagne unter den ersten Ergebnissen auftauche. Zahlreiche Nutzer hätten so über die Vorzüge eines freien Betriebssystems informiert werden können. 

Die Tatsache, dass Microsoft mehrfach die Auslieferung von Windows XP verlängert habe und nun mit Windows 7 erstmals eine öffentliche Beta-Version eines Betriebssystems zur Verfügung stelle, sei als weiteres Zeichen für das Versagen des Softwarekonzerns zu sehen.

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