Jede Spur fehlt weiterhin zu jenen Räubern, die maskiert und bewaffnet Spiellokale in Villach und Ferlach überfallen haben (die "Krone" hat berichtet). Während die Polizei nun die DNA-Spuren der Täter analysiert, wollen sich einige Wettcafé-Betreiber gegen neue Überfälle schützen und investieren in Sicherheit.
Nach der Überfallserie auf Kärntner Tankstellen in den vergangenen Jahren, halten dieses Jahr Wettcafé-Räuber die Polizei auf Trab. Nach vier Coups in nur wenigen Tagen rät nun sogar die Wirtschaftskammer den 40 Wettbüro- und 27 Automatencasino-Betreibern in Kärnten, sich zu schützen.
"Viel Geld im Umlauf"
"Das Problem ist, dass in den Betrieben viel Geld im Umlauf ist, da die Gewinne sofort ausbezahlt werden. Wir raten unseren Mitgliedern, in die Sicherheit zu investieren", sagt Wolfang Dörfler von der Wirtschaftskammer.
Spur zum Täter von Ferlach
Indes hat die Polizei eine heiße Spur zum Täter von Ferlach. "Wir haben seine DNA, die wir nun abgleichen. Zur Aufklärung des Falls in Villach brauchen wir Hinweise aus der Bevölkerung", so Kriminalermittler Klaus Erlacher.
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