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26.09.2017 - 00:44
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Foto: ORF / Video: YouTube.com

Hurra! Unser Nathan Trent singt sich ins Finale

11.05.2017, 23:12

Hurra! Nathan Trent hat es ins Finale geschafft! Mit seinem Song "Running On Air" und einer sympathischen Performance hat sich der Tiroler in die Herzen des europäischen Publikums gesungen. Neben Österreich, das von den Moderatoren in Kiew als allerletztes Land aufgerufen wurde, konnten sich auch Bulgarien, Weißrussland, Kroatien, Ungarn, Dänemark, Israel, Rumänien, Norwegen und die Niederlande fürs große Finale am Samstagabend qualifizieren.

Der Jubel bei Nathan Trent war am Donnerstagabend groß, als die Moderatoren in Kiew verkündeten, dass Österreich eines der begehrten Finaltickets lösen konnte. "Hi everyone! Oh my God!", freute sich der Tiroler sichtlich bei der Pressekonferenz, die im Anschluss an das Semifinale abgehalten wurde, über seinen Aufstieg in die Endrunde des Sangeswettbewerbs.

Foto: ORF

"Der Letzte zu sein ... Das Warten war wirklich nervenzerfetzend", erklärte er, wie er sich gefühlt hatte, als er bis zum bitteren Ende warten hatte müssen. Mittlerweile überwiege aber die Freude über das Weiterkommen, so Nathan weiter. "Ich bin extrem überwältigt. Ich habe dieses Ergebnis nicht erwartet und bin zutiefst dankbar und glücklich", versuchte der Musiker seine Gefühle in Worte zu fassen.

Die Freude von Nathan Trent über den Finaleinzug ist riesig.
Foto: ORF

Und auch ESC- Veteran und ORF- Kommentator Andi Knoll zeigte sich nach dem Herzschlag- Halbfinale für den heimischen Kandidaten Nathan Trent vollends angetan: "Wenn es nicht weitergegangen wäre für Österreich, wäre es natürlich furchtbar gewesen. Aber so war es echt lässig - richtig geil!" Seine persönliche Prognose für das Abschneiden im Finale werde jedenfalls praktisch stündlich besser. "Ich sage seit Wochen: Es wird Platz 23 im Finale. Heute habe ich dann das erste Mal gedacht: Platz 18. Und jetzt vielleicht Platz 14 ..."

Nathan Trent kann sein Glück noch nicht fassen.
Foto: ORF

Harte Konkurrenz wartet am Samstag

Am Samstagabend heißt es dann erneut zittern, hoffen und das Beste geben. Denn die Konkurrenz ist groß: Vor allem die als Favoriten gehandelten Teilnehmer aus Italien, Frankreich und Portugal könnten es dem 24- Jährigen im Kampf um eine Top- Platzierung schwer machen.

Foto: ORF

Neben Österreich und den Aufsteigern des zweiten Semifinales stehen am Samstag zudem Gastgeberland Ukraine, die "Big Five" Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien sowie die Gewinner des ersten Semifinales - Armenien, Aserbaidschan, Australien, Belgien, Griechenland, Moldawien, Polen, Portugal, Schweden und Zypern - auf der ESC- Bühne in Kiew.

Foto: ORF

Toller Auftritt brachte Nathan Trent ins Finale

"Ich habe alles gegeben", teilte Nathan Trent während des Votings über ORF- Moderator Andi Knoll seinen Fans in Österreich mit. Stimmt! Österreichs Song- Contest- Hoffnung hat am Donnerstagabend in Kiew eine perfekte Performance hingelegt: tolle Stimme, sympathischer Auftritt und ein super Song! Da konnte es einfach nur viele Punkte aus Europa geben, oder? Schon der Applaus in der Halle sprach jedenfalls für sich. Und auch auf Twitter waren die ESC- Fans begeistert von der Darbietung des 24- Jährigen.

Nathan rief auf Twitter zum Voten auf

Von Nervosität war bei Nathan übrigens auch vor seinem großen Auftritt wenig zu spüren. Auf Twitter zeigte sich der Tiroler vor Beginn der Show noch sehr cool, rief seine Fans aus Europa auf, kräftig für ihn zu voten. Und auch nach seinem Auftritt nahm er sich die Zeit, die Werbetrommel kräftig für sich zu rühren:

Eine Stimme hatte der 24- Jährige offensichtlich schon vorab sicher: Denn von der albanischen, bereits ausgeschiedenen Kandidatin Lindita Halimi gab's tatkräftige Unterstützung im sozialen Netzwerk. Die Freude über Nathans Einzug ins Finale war bei der Albanerin dann freilich riesengroß!

17 Konkurrenten wollten ebenfalls ins Finale

Die Hoffnung auf viele Punkte ist eine, die er mit den Kandidaten aus 17 Ländern teilte. Denn auch Serbien, Mazedonien, Malta, Rumänien, Niederlande, Ungarn, Dänemark, Irland, San Marino, Kroatien, Norwegen, Schweiz, Weißrussland, Bulgarien, Litauen, Estland und Israel wollten nur eines: am Samstagabend noch einmal die Bühne in Kiew entern. Für sieben von ihnen hat es schlussendlich nicht gereicht.

Nathan Trent
Foto: AFP
Kristian Kostov tritt für Bulgarien mit "Beautiful Mess" an.
Foto: AP
Joci Pápai hofft mit seinem Song "Origo" auf viele Punkte für Ungarn.
Foto: AP

Das Starterfeld war auch am Donnerstag wieder bunt gemischt. Von Folkloreklängen aus Ungarn, großen Divenstimmen aus den Niederlanden, Dänemark oder Malta bis hin zu Jodler aus Rumänien war für jeden Geschmack etwas dabei.

Anja Nissen - mit "Where I Am" tritt für Dänemark an.
Foto: AP
Imri Ziv mit "I Feel Alive" sorgt für Israel für Stimmung in Kiew.
Foto: AP
Claudia Faniello schmettert "Breathlessly" für Malta.
Foto: AP

Alle Beiträge des zweiten Semifinales

Hier sind alle Beiträge der Teilnehmer des zweiten Semifinales in der Startreihenfolge zum Ansehen und Anhören!

01. Serbien: Tijana Bogicevic mit "In Too Deep"

Video: EBU

02. Österreich: Nathan Trent mit "Running On Air"

Video: EBU

03. Mazedonien: Jana Burèeska mit "Dance Alone"

Video: EBU

04. Malta: Claudia Faniello mit "Breathlessly"

Video: EBU

05. Rumänien: Ilinca feat. Alex Florea mit "Yodel It!"

Video: EBU

06. Niederlande: O'G3NE mit "Lights And Shadows"

Video: EBU

07. Ungarn: Joci Pápai mit "Origo"

Video: EBU

08. Dänemark: Anja Nissen mit "Where I Am"

Video: EBU

09. Irland: Brendan Murray mit "Dying To Try"

Video: EBU

10. San Marino: Valentina Monetta und Jimmie Wilson mit "Spirit of the Night"

Video: EBU

11. Kroatien: Jacques Houdek mit "My Friend"

Video: EBU

12. Norwegen: Jowst mit "Grab The Moment"

Video: EBU

13. Schweiz: Timebelle mit "Apollo"

Video: EBU

14. Weißrussland: Naviband mit "Historyja majho žyccia"

Video: EBU

15. Bulgarien: Kristian Kostov mit "Beautiful Mess"

Video: EBU

16. Litauen: Fusedmarc mit "Rain Of Revolution"

Video: EBU

17. Estland: Koit Toome und Laura mit "Verona"

Video: EBU

18. Israel: Imri Ziv mit "I Feel Alive"

Video: EBU

Redakteurin
Daniela Altenweisl
Kommentare  
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