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"Rome Reborn"

Antikes Rom als virtuelles Modell wieder aufgebaut
Antikes Rom als virtuelles Modell wieder aufgebaut
Computerexperten und Historiker der Universität von Virginia haben ein virtuelles 3D-Modell des antiken Roms „erbaut“. In der für Forschungszwecke bestimmte „virtuelle Zeitmaschine“ könne Wissenschafter durch das Rom, wie es 320 Jahre vor Christi Geburt aussah, wandern.

Die zwei Millionen Dollar teure Simulation beherbergt über 7000 nach alten Aufzeichnungen gerenderte Gebäude. Die Wissenschafter können durch die engen Gassen „wandern“ und ähnlich der Satellitenbildsimulation Google Earth über die Stadt „fliegen“. Das Modell soll Historikern und Forschern helfen, das alte Rom besser zu verstehen. So sei es mit dem Modell erstmals möglich, die Personenkapazität von Gebäuden anzuschätzen.

Außerdem konnte man etwa 30 Gebäude komplett rekonstruieren – mit allen Einrichtungsgegenständen. Ein Großteil der Bauten steht im aktuellen Rom gar nicht mehr, oder ist so stark vom Verfall gezeichnet, dass den Glanz von früher kaum noch erahnen kann. Die Erstellung der Virtualisierung nahm insgesamt vom Studium der Pläne bis zum Rendering 10 Jahre in Anspruch.

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