Die Forschergruppe um Paul Thompson, Professor für Neurologie an der University of California in Los Angeles, untersuchte dazu insgesamt 94 Probanten, die alle älter als 70 Jahre waren. Dabei erstellten die Wissenschaftler dreidimensionale Modelle der Gehirne aus Computertomographie-Daten.
Die Forscher fanden heraus, dass bei den 51 übergewichtigen Teilnehmern der Gruppe das Gehirn durchschnittlich um sechs Prozent kleiner war als bei gleichaltrigen Normalgewichtigen. Bei den 14 fettleibigen Teilnehmern der Studie sei das Gehirn sogar um acht Prozent geschrumpft, was einem Unterschied im biologischen Alter von 16 Jahren entspreche. Nach Angaben der Forscher verlieren ausgerechnet die Teile des Gehirns an Substanz, die vor der Entstehung von Alzheimer schützen - damit steige das Risiko der übergewichtigen Patienten, an Demenz zu erkranken.
"Es geht um einen Verlust großer Mengen von Gewebe – das mindert die Reserven. So erhöht sich das Risiko für Alzheimer und andere das Gehirn angreifende Krankheiten", schreibt Studienautor Paul Thompson.
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