Für die am Montag in Paris vorgestellte Meta-Studie haben die Wissenschaftler die Daten von sieben Untersuchungen mit insgesamt mehr als 114.000 Teilnehmern ausgewertet. Diese Arbeiten hatten unter anderem Hinweise darauf geliefert, dass das in Kakao enthaltene Flavonol gesundheitsförderlich sein könnte.
Flavonoide sind eine Gruppe von Pflanzenfarbstoffen, die vor allem in Früchten, Gemüse, aber auch in Rotwein und Tee vorkommen, und sehr reaktionsfreudige, zellschädigende Stoffe, sogenannte freie Radikale, binden.
Weitere Studien notwendig
Um den potenziell positiven Effekt des Schokoladen-Konsums eindeutig zu betätigen, seien allerdings noch weitere Studien notwendig, betonen die Experten. Nicht untersucht wurde beispielsweise, ob der Effekt nur bei bestimmten Schokoladen-Sorten auftritt.
Zudem sei normale Schokolade sehr kalorienreich. "Exzessiver Konsum wird wahrscheinlich zu einer Gewichtszunahme führen", schreiben die Wissenschaftler. Und Übergewicht sei wiederum ein Risikofaktor für Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Allgemeinen. Keine Hinweise brachte die Übersichtsarbeit darauf, dass ein hoher Schokoladen-Konsum auch das Risiko von Herzinsuffizienz senken kann.
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