Für die Schleimproduktion verbrauchen die Tiere einen Großteil ihrer Fortbewegungsenergie. Die Forscher um Mark Davies hatten das „Schleimverhalten“ der Gemeinen Strandschnecke (Littorina littorea) untersucht. Bei einer frischen Schlitterschicht erzeuge die nachfolgende Schnecke nur etwa ein Viertel des Schleims der Vorgängerin, schreibt das Team in den „Proceedings B“ der britischen Royal Society.
Schleimspur enthält Nährstoffe
Je frischer die Schleimspur ist, desto mehr Schnecken sind darauf zu finden. Forscher hatten schon lange beobachtet, dass Schnecken häufig auf der Schleimspur ihrer Artgenossen kriechen. Der Grund war bislang umstritten. Ein weiterer, wenn auch nicht so bedeutender Vorteil der Schlitterschicht könnte nach Ansicht des Teams um Davies das Nahrungsangebot sein. Im Schleim sammeln sich Nährstoffpartikel. Wie die Schnecke die Qualität der Schleimspur erspürt und ihre Produktion darauf abstimmt, wissen die Forscher noch nicht.
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