"Die Delfin-assistierte Therapie ist keine wirkungsvolle Behandlung für irgendeine Störung", betont die Walforscherin Lori Marino von der Emory Universität in Atlanta. Zusammen mit dem Psychologen Scott Lilienfeld wertete sie fünf Studien zu der Behandlungsform aus. Sämtliche Untersuchungen seien methodisch äußerst schwach, bemängeln die Forscher. Für einen dauerhaften Effekt gebe es keinerlei soliden Hinweis.
Stattdessen prangern die beiden Experten die Anbieter der Behandlung scharf an. Die wilden Delfine würden oft unter brutalen Bedingungen eingefangen, seien häufig traumatisiert und könnten damit eine Gefahr für die Kinder darstellen. Die Anbieter nutzen demnach die Verzweiflung vieler Eltern aus, die alles versuchen, um ihrem Kind zu helfen.
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