Nach dem Sturz von Saddam Hussein im April 2003 gehörte das Nationalmuseum zu den Kultureinrichtungen in Bagdad, die geplündert und zum Teil in Brand gesetzt wurden. US-Truppen waren damals scharf kritisiert worden, die Einrichtung nicht besser geschützt zu haben. Nach fast sechsjähriger Schließung wurde das Nationalmuseum im Februar wiedereröffnet.
Direktorin Amira Edan zufolge konnten bisher etwa 5.000 der schätzungsweise 15.000 Gegenstände, die bei der Plünderung verloren gingen, wiederbeschafft werden. Laut Edan werde das Google-Projekt sowohl ein nützliches Werkzeug für das Studium der alten Kultur in Mesopotamien sein als auch eine Gelegenheit für interessante Ausflüge in die Vergangenheit.
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