"Allen Neinsagern zum Trotz und dank guter Partner wie Quanta haben wir es nun geschafft, den weltweit fortschrittlichsten und umweltfreundlichsten Laptop zu entwickeln und zu produzieren. Das Gerät soll Kindern die Leidenschaft zum Lernen bringen."
Zu den ersten Ländern, die den OLPC geliefert bekommen, zählen Uruguay und die Mongolei. Uruguay soll in der ersten Tranche 100.000 Geräte bekommen, weitere 300.00 sollen folgen. Bereits im Dezember sollen dort die ersten Geräte im realen Einsatz sein. Der Weg bis zur nun aufgenommenen Produktion wurde wiederholt von Problemen erschwert.
188 statt 100 Dollar für einen Laptop
Erst vor wenigen Wochen kündigten die Ingenieure des Entwicklungshilfe-Notebooks eine weitere Verschiebung des Verkaufsstarts an. Grund waren letzte Arbeiten an der Software. Zudem schnellte der Preis für das anfänglich auf den Namen 100-Dollar-Laptop getaufte Notebook kontinuierlich in die Höhe. Laut aktuellen Informationen liegt er derzeit bei 188 Dollar.
Billig-Laptops kommen auch nach Österreich
Um die Finanzsituation zu verbessern, startet die OLPC-Initiative am kommenden Montag seine Give-1-Get-1-Aktion. Bewohner des nordamerikanischen Kontinents können zum Preis von 399 Dollar zwei Geräte kaufen, wobei eines davon direkt einem Kind in einem Entwicklungsland gespendet wird. Des weiteren wurde die Idee geboren, die Geräte auch als Schulcomputer an Bildungseinrichtungen in den Industriestaaten einzusetzen. So konnte sich auch das österreichische Unterrichtsministerium für diese Idee begeistern und will den 100-Dollar-Laptop an vier Volksschulen auf die Tauglichkeit im Unterrichtseinsatz testen lassen.
"Wir können allerdings momentan noch nicht sagen, wann die ersten Geräte nach Österreich kommen werden", meint Christoph Derndorfer, Sprecher von OLPC Austria. Außerdem versuche man, die Give-1-Get-1-Aktion ebenfalls für Europäer zugänglich zu machen. Allerdings sei dies ein schwieriges Unterfangen, so Derndorfer. (pte)










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