Die Ärzte des Krankenhauses im schottischen Glasgow staunten dem Bericht zufolge nicht schlecht, als im letzten Oktober ein Mann in die Notaufnahme kam und über starke Kopfschmerzen und ein schwummriges Gefühl klagte. Er behauptete, dass der Zustand seit vier Wochen anhalten würde. Bei den Untersuchungen konnten die Ärzte nichts feststellen, der Mann war auf den ersten Blick gesund. Blutdruck, Ruhepuls, alles bestens.
Doch die Kopfschmerzen und das Benommenheitsgefühl blieben bestehen. Letztendlich fanden die Ärzte heraus, dass der Mann – dessen Name nicht dokumentiert wurde – einen Monat zuvor nach einer Krise zuhause vier Tage lang durchgesoffen hatte.
Behandlung dauerte sechs Monate
Und damit kamen sie auch auf eine Diagnose. Der viele Alkohol hatte den Schotten so massiv ausgetrocknet, dass im Gehirn eine seltene Form von Venen-Thrombose entstanden ist.
Leider war die Behandlung für den Mann auch nach der richtigen Diagnose nicht schnell abgeschlossen. Sein Blut musste über sechs Monate lange mit verdünnenden Medikamenten behandelt werden, bis die Kopfschmerzen endgültig weg waren.
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