Hintergrund der Einigung ist, dass Konsumenten im Durchschnitt zweimal jährlich ihre Geräte aus diversen Gründen wechseln. Dadurch sind Hunderte Millionen Datenkabel und Aufladegeräte im Umlauf. Darüber hinaus gibt es eine enorme Zahl verschiedener Peripheriegeräte wie Freisprecheinrichtungen oder Ohrhörer mit Mikrofon, von denen viele Produkte physisch unterschiedliche Anschlüsse haben.
Diese Zersplitterung erzeugt unnötige Kosten, sorgt für Durcheinander, schränkt die Wahlfreiheit des Kunden ein und erschwert den Markteinstieg für Mitbewerber, so die OMTP. Die unterschiedlichen Anschlüsse machen es für Unternehmen teilweise unmöglich, Mobilfunkzubehör anzubieten, da es sich kaum auszahlt, nur für einen Hersteller passende Peripherie zu produzieren. Das behindert natürlich auch den Innovationsfortschritt in der Branche.
OMTP ist eine Initiative, die von großen Unternehmen wie den Mobilfunkern T-Mobile, Hutchison 3G, Orange oder Vodafone getragen sowie von Nokia, Ericsson und Sandisk unterstützt wird. Nach Ansicht der OMTP ist diese Empfehlung ein bedeutender Fortschritt in Richtung einer Standardisierung weit verbreiteter Kabelverbindungen. „Die Mitglieder der OMTP sind wegen der zahlreichen Vorteile sehr an der Entwicklung der Einkabel-Konnektivität interessiert. Die mobile Praxis wird für den Anwender weniger verwirrend und einfacher werden“, meint OMTP-Geschäftsführer Tim Raby. (pte)
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