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Zwei Tote nach schweren Fluten in England
Bereits am Dienstag war die Leiche eines Mannes aus dem Fluss Great Ouse geborgen worden. Eine Frau verlor ihre zu früh geborenen Zwillinge, weil sie wegen des Hochwassers nicht rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht werden konnten. Von einem am Wochenende vermissten 19-Jährigen in Tewkesbury fehlte am Donnerstag weiterhin jede Spur.
Die heftigsten Niederschläge wurden südlich der Gebiete erwartet, die von den Überschwemmungen am schlimmsten betroffen waren - in Devon, Cornwall, Somerset und Dorset sollten bis zu 30 Millimeter Regen fallen. Schon jetzt sind die Monate Mai, Juni und Juli die nassesten seit Beginn der Aufzeichnungen in Großbritannien im Jahr 1766.
Warnung vor Coli-Bakterien im Wasser
Die Behörden warnten außerdem vor durch das Wasser übertragenen Krankheiten: Vor allem für kleine Kinder und ältere Menschen bestünden Risiken durch Coli-Bakterien und Salmonellen, warnte der Mediziner Ken Flint laut einem Bericht der Zeitung "Daily Mirror", wie PA weiter berichtete.
Die Hochwasseropfer sollten strikt auf Hygiene achten, betonte Flint. Der Hochwasser-Experte Ian Cluckie erklärte PA zufolge: "Die Leute müssen begreifen, dass das Abwässer sind, in denen sie herumlaufen."
140.000 Haushalte ohne Wasser
In Gloucestershire war am Donnerstag die Wasserversorgung für 10.000 Haushalte wieder hergestellt, allerdings wurden die Einwohner aufgefordert, das Wasser nicht zu trinken und nicht einmal zum Zähneputzen zu verwenden.
140.000 Haushalte in den Städten Gloucester, Tewkesbury und Cheltenham hatten noch immer kein fließendes Wasser, die Versorgung durch Tankwagen reichte bei weitem nicht aus. Die vierfache Mutter Jean Goddard sagte laut PA, sie habe nirgendwo Trinkwasser bekommen können. "Wenn man ein geringes Einkommen hat oder eine allein erziehende Mutter ist, kann man nicht Mineralwasser im Supermarkt kaufen", klagte die 40-Jährige.
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