Horrorunfall auf A12

Zur Identitäts-Klärung von Totem Obduktion nötig

Tirol
23.09.2026 10:23

Nach der schrecklichen Unfalltragödie am Dienstag in den frühen Morgenstunden auf der A12 Inntalautobahn im Tiroler Oberland konnte die Identität des tödlich verletzten Lenkers nach wie vor nicht zweifelsfrei geklärt werden. Eine angeordnete Obduktion soll nun Klarheit schaffen.

Es war ein Bild des Schreckens, das sich den an der Unfallstelle eintreffenden Einsatzkräften bot. Ein komplett demoliertes Auto, darin eingeklemmt eine männliche Person. Die Feuerwehr musste den Lenker bergen – für ihn kam jede Hilfe zu spät. Seine Verletzungen waren zu schwer ...

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Die Identität des Verstorbenen ist derzeit noch nicht gesichert.

Eine Sprecherin der Tiroler Polizei

Details zur Identität des Verunglückten lagen zunächst nicht vor. Und auch am Mittwochvormittag hieß es vonseiten der Polizei: „Die Identität des Verstorbenen ist derzeit noch nicht gesichert“.

Zur eindeutigen Klärung der Identität brauche es eine Obduktion. Eine solche sei angeordnet worden. Diese wird nun an der Innsbrucker Gerichtsmedizin durchgeführt. Bis wann ein Ergebnis vorliegt, sei noch nicht bekannt.

Aus diesem Wrack konnte der Lenker nur noch tot geborgen werden.
Aus diesem Wrack konnte der Lenker nur noch tot geborgen werden.(Bild: FF Silz, Krone KREATIV)

Auto krachte frontal gegen Lastwagen
Ereignet hatte sich der tragische Unfall am Dienstag gegen 3.15 Uhr auf der A12 bei Silz (Bezirk Imst). Aus bisher unbekannter Ursache kollidierte der Pkw im dortigen einspurigen Baustellenbereich mit Gegenverkehr mit einem Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto komplett demoliert und noch einige Meter vom Lastwagen weitergeschoben.

Der Lkw-Lenker – ein Serbe (42) – wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Zams eingeliefert. Aufgrund des schrecklichen Unfalls musste die A12 in diesem Bereich bis 7.30 Uhr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Tödlicher Unfall bereits Mitte August
Bereits vor wenigen Wochen hatte sich in diesem Baustellenbereich ein tödlicher Unfall ereignet. Eine 33-jährige Einheimische war am 18. August am frühen Vormittag mit ihrem Pkw vom Oberland kommend in Richtung Innsbruck unterwegs. Die Frau geriet plötzlich aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem Kleintransporter.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge komplett demoliert. Die junge Frau hatte keine Überlebenschance. Sie erlitt derart schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Besonders tragisch: Die 33-Jährige war schwanger.

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