Enorme Schäden

Zahl der Toten nach Taifun in Japan steigt an

Ausland
23.09.2026 08:02
Porträt von krone.at
Von krone.at

Taifun „Dujuan“, der 25. Wirbelsturm der laufenden Saison, hat zu Wochenbeginn den Großraum der japanischen Hauptstadt Tokio sowie die umliegenden Regionen schwer getroffen. Mittlerweile ist der Sturm über den Pazifik abgezogen, hat jedoch erhebliche Schäden hinterlassen.

Die Zahl der Todesopfer ist nach aktuellen Berichten auf neun gestiegen. Zudem wurden im Großraum Tokio mehrere Menschen vermisst.

Rekordverdächtige Regenmenge
In manchen Regionen, wie auf der vorgelagerten Insel Izu-Oshima, fielen innerhalb von 24 Stunden fast 600 Liter Regen pro Quadratmeter. Der Stadtbezirk Ota in Tokio registrierte mit 261,5 Millimeter den höchsten jemals dort gemessenen 48-Stunden-Niederschlag.

Bilder des Taifuns:

Wohnhäuser eingestürzt
Die enormen Wassermassen lösten schwere Schlammlawinen aus, die vor allem in den besonders hart getroffenen Präfekturen Chiba und Kanagawa Wohnhäuser zum Einsturz brachten. Durch das aufgeweichte Erdreich besteht auch nach Abzug des Windes akute Erdrutschgefahr.

Flüge gestrichen, Stromausfälle
Mehr als 275 Inlands- und Auslandsflüge mussten gestrichen werden. Der Bahn- und Straßenverkehr im Kanto-Gebiet brach zeitweise vollständig zusammen. Zudem kam es zu großflächigen Stromausfällen, Zehntausende saßen zeitweise im Dunkeln.

Der Sturm ist inzwischen weitergezogen. Rettungskräfte, Polizei, Feuerwehr und Militär sind jedoch weiterhin im Einsatz, um Verschüttete zu suchen.

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