16.12.2017 17:10 |

Neue Bundesregierung

Drei Minister aus Kärnten

Köstinger, Kickl und Moser bekommen Posten in der neuen ÖVP-FPÖ-Regierung. Das sagen die heimischen Politiker dazu…

Mit Elisabeth Köstinger, Herbert Kickl und Josef Moser könnte es in der neuen schwarz-blauen Bundesregierung drei Kärntner Minister geben. Letzterer - er wurde übrigens als Finanzminister gehandelt - war Rechnungshofpräsident und Sekretär des verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider. Nun soll Josef Moser für die ÖVP neuer Justiz- und sogenannter Staatsreformminister werden.

Kickl, ebenfalls Haider-Kollege und im Wahlkampf als Mastermind von Heinz-Christian Strache aktiv, wird FPÖ-Innenminister. Strache besetzt den Posten also mit jemandem, auf den er sich uneingeschränkt verlassen kann.

Köstinger hat als Nationalratspräsidentin zwei Rekorde aufgestellt: Sie war die jüngste (38 Jahre) und die kürzest dienende Parlamentschefin. Nun soll sie Ministerin für Nachhaltigkeit werden - also das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Tourismus übernehmen.

Und was sagt die Kärntner Politik dazu? Kickls Parteikollege Gernot Darmann freut sich: "Ich kann menschlich mit allen dreien gut, besonders Herbert Kickl schätze ich aber auch als Freund."

LH Peter Kaiser zeigt sich diplomatischer: "Ich gratuliere allen dreien zu ihren Posten." Ob Verhandlungen mit Kärntner Ministern einfacher würden, beurteilt er so: "Für jeden gibt es die selbe Verfassung, und ich glaube, alle sind professionell genug, um sich daran zu halten. Wir streben gute Verhandlungen an." LR Christian Benger war gestern für die "Krone" nicht erreichbar.

Clara Milena Steiner, Kärntner Krone

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