Der Südtiroler Jannik Sinner und der Deutsche Alexander Zverev bestreiten am Sonntag (17.00 Uhr) das Finale des Masters-1000-Tennisturniers von Madrid. Der topgesetzte Sinner besiegte am Freitag im Halbfinale den Franzosen Arthur Fils 6:2,6:4, der zweitgereihte Zverev den ungesetzten Belgier Alexander Blockx 6:2,7:5. Zverev hat die jüngsten acht Duelle mit Sinner verloren. Der ist in Madrid freilich Finaldebütant, Zverev hingegen hat da zweimal den Titel geholt.
Dabei besiegte der heuer erstmals in ein Finale gekommene Zverev 2018 Dominic Thiem im Finale ebenso wie drei Jahre danach im Halbfinale. 2022 unterlag Zverev im Endspiel dem diesmal wegen einer Handgelenksverletzung nicht angetretenen Spanier Carlos Alcaraz. Zverevs bis dato letzter Sieg gegen Sinner passierte bei den US Open 2023. Liegt der Weltranglistenerste im Head-to-Head gesamt 9:4 voran, geht der Vergleich auf Sand nur 2:1 an Sinner. Zuletzt gab es im heurigen Halbfinale von Monte Carlo einen 6:1,6:4-Erfolg des derzeit auf der Tour dominierenden Spielers.
Rekord von Sinner
Sinner hat seinen Siegeslauf danach fortgesetzt und seit Freitag das Finale eines jeden der neun Masters-1000-Events zumindest einmal erreicht. Das hatten davor nur Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer im Alter von 25, 27 bzw. 30 Jahren geschafft. Der 24-jährige Sinner führt dieses Ranking daher nun an. Mit seinem 350. Matchsieg auf der Tour bzw. seinem 27. auf dieser höchsten Turnierebene unter den vier Grand Slams in Folge zog er in sein fünftes 1000er-Finale en suite ein. Besiegt er Zverev erneut, hätte er fünf dieser Titelgewinne aneinandergereiht. Das gab es noch nie.
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