Produkte und Dienstleistungen müssen künftig in der EU frei von Barrieren für Behinderte sein. Auf eine entsprechende EU-Richtlinie wollen sich die EU-Sozialminister am Donnerstag in Brüssel einigen. So müssen Geldautomaten auch taktile Funktionen bereitstellen, Telefone für Hörgeräte angepasste Laustärkeregelungen haben und Computer Fehlermeldungen in Audio- und Bildsignalen ausgeben.
Zahlreiche Produkte aus der Informations- und Kommunikationstechnologie würden bereits jetzt diese Anforderungen erfüllen, hieß es in Ratskreisen. Betroffen seien auch E-Book-Reader und Smartphones, die entsprechend behindertenfreundliche Menüs haben müssen.
Rund 80 Millionen Menschen in der EU weisen Behinderungen auf. Mit der Richtlinie will die EU eine UNO-Konvention über Behindertenrechte umsetzen.
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