Mi, 15. August 2018

Schulbeginn

04.09.2017 16:31

Fahrverbot in Schulstraßen

In einer Woche geht es für Tausende Kinder wieder in die Schule - für die meisten von ihnen zu Fuß. Um die Sicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen, kündigt die Polizei Schwerpunktkontrollen in Kärnten an. Experten rechnen mit einem Verkehrschaos vor einigen Schulen und fordern jetzt Fahrverbote vor Unterrichtsbeginn.

"Jedes fünfte sechs- bis 14-jährige Kind wird mit dem Auto zur Schule gebracht. In vielen Fällen gibt es ein regelrechtes Verkehrschaos", wissen die Experten des Verkehrsclubs Österreich. Sie regen an: Wie in Südtirol sollen auch vor heimischen Schulen 15 bis 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn keine Autos mehr in Schulstraßen fahren dürfen. Eltern, deren Kinder zu Fuß in die Schule gehen, rät der VCÖ, den Schulweg mit ihren Sprösslingen im Vorfeld zu üben und auf Gefahren aufmerksam zu machen.

Um die Sicherheit für Schüler zu erhöhen, beginnt die Polizei mit Ferienende mit Schwerpunktkontrollen vor den Bildungsstätten. "Mit Anfang des Schuljahres gibt es eine verstärkte Überwachung der Einhaltung der Tempolimits in 30-km/h-Zonen, von Rückhalteeinrichtungen für Kinder sowie der Schulwege", kündigt Manfred Poms, Leiter der Verkehrspolizei Klagenfurt an. Die Landesverkehrsabteilung appelliert an Autofahrer, insbesondere vor Schulen, Horten, Kindergärten und Bushaltestellen vorausschauend und bremsbereit zu fahren. Denn Kinder seien auf die Gefahren auf der Straße nicht sensibilisiert - erhöhte Vorsicht und Rücksicht der Erwachsenen sei geboten.

Um Autolenker daran zu erinnern, haben die Allgemeine Unfallversicherung (AUFA) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) in allen 132 Kärntner Gemeinden Plakate, die zur Vorsicht mahnen, affichiert.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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