Der restlicher Saisonverlauf wurde 10.000 Mal simuliert. Die Chancen von Rapid und Austria auf den Titel sind dabei nur minimal. Am Sonntag gastieren die Bullen am Verteilerkreis.
Der mit allen relevanten Daten gefütterte Supercomputer von Opta hat eine ziemlich eindeutige Meinung. Sturm Graz wird (mit einer Wahrscheinlichkeit von 57,6 Prozent) zum dritten Mal in Serie Meister. Und der Absteiger wird (mit einer Wahrscheinlichkeit von 67,3 Prozent) BW Linz heißen. Die Träume der Wiener Klubs lässt der Computer (der für dieses Modell den restlichen Saisonverlauf 10.000 Mal simulierte) ziemlich humorlos platzen: Rapid gibt er nur eine 6,8-prozentige Chance, bei der Austria sind es sogar nur 2,8 Prozent.
Was der Supercomputer aber definitiv nicht auf dem Zettel hat: Diese Liga ist einfach unberechenbar. Deshalb beschäftigt sich die Austria auch nicht mit Statistiken (die die Violetten am Saisonende nur auf Platz fünf sehen), sondern ausschließlich mit dem Sonntag-Gegner Salzburg.
„Überdurchschnittlich“
„Wir sind kompakt, haben klare Abläufe, sind für keinen Gegner leicht zu bespielen“, sagt Chefcoach Stephan Helm. „Wenn wir das Woche für Woche auf den Platz bringen, werden wir bis zum Schluss eine gute Rolle spielen. Das ist unser Ziel.“ Der Schmerz vom spät kassierten 1:1 gegen Rapid ist verdaut und analysiert. Sehr erfreulich: Florian Wustinger, der schon drei Kreuzbandrisse erleben musste, spielte im Derby erstmals seit 490 Tagen wieder für Austrias Kampfmannschaft. Helm: „Wenn Flo gesund bleibt, ist er ein überdurchschnittlicher Bundesliga-Spieler mit einer wichtigen Rolle in unserer Mannschaft.“
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