Mi, 20. Juni 2018

Schnell und günstig

31.07.2017 13:34

US-Marine druckt sich U-Boot mit 3D-Drucker aus

Der US-Marine ist es mit Hilfe eines 3D-Druckers erstmals gelungen, sich ein Unterwasserboot auszudrucken. Die Navy verspricht sich durch die neue Technologie gegenüber klassischen Herstellungsverfahren eine deutliche Zeit- und Kostenersparnis.

Es ist das bislang größte Objekt der US-Navy aus dem 3D-Drucker: Basierend auf einem Tauchboot der Navy Seals, bringt es der sogenannte Optionally Manned Technology Demonstrator auf die stolze Länge von neun Metern und einen Durchmesser von rund 1,4 Metern.

Da dies selbst für die 3D-Drucker der Navy zu groß war, wurde der aus Carbon gefertigte Prototyp aus insgesamt sechs Einzelteilen zusammengesetzt. Vom Entwurf des Designs bis zum fertigen Ausdruck vergingen lediglich vier Wochen. Zum Vergleich: Der Bau konventioneller Tauchboote dieser Größe benötigt üblicherweise drei bis fünf Monate.

90 Prozent günstiger
Neben Zeit soll der 3D-Druck der Navy aber vor allem Kosten sparen, nämlich bis zu 90 Prozent gegenüber klassischen Herstellungsverfahren. Demnach kostet allein die Hülle eines traditionell gebauten Tauchbootes zwischen 600.000 bis 800.000 Dollar.

Der einzige Haken: Bislang handelt es sich lediglich um eine Machbarkeitsstudie. Erst eine zweite Version des 3D-U-Bootes soll auch tatsächlich einsatzfähig sein. Bereits 2019 sollen die ersten gedruckten Boote auf Tauchstation gehen können.

 krone.at
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