Mi, 19. Dezember 2018

Vorsicht geboten

28.06.2017 17:52

Expertenrat: Kinder im Netz nicht alleine lassen!

Vorsicht, Suchtgefahr: Ob Instagram, Facebook oder Spiele wie "Mindcraft" und "Clash of Clans": Bereits Buben und Mädchen ab neun Jahren hängen stundenlang im Internet. Mit oft gravierenden Folgen wie Fettleibigkeit, Konzentrationsmangel und Zappeligkeit, warnen jetzt heimische Experten.

Wer kennt das nicht? Es sind Ferien, die Sonne scheint und der Nachwuchs klebt am Smartphone bzw. Laptop. Wichtig ist es daher, etwa gemeinsame Familienregeln und Zeiten für Handy, Internet und Co. zu vereinbaren. Zum Beispiel, dass man Namen, Adresse, Geburtsdatum oder Telefonnummer nicht weitergeben darf, ohne die Eltern vorher zu fragen.

Selbst in Cartoons oft Schimpfwörter und Gewalt
Sogar Videos von YouTube sollten kleine Kinder niemals ohne Eltern ansehen! "Selbst scheinbar harmlose Cartoons sind manchmal mit Schimpfwörtern oder Gewalt gespickt", so Matthias Jax von der Plattform saferinternet.at. Für die Jüngsten eignen sich familienfreundliche Suchmaschinen wie blinde-kuh.de oder fragfinn.de.

Es ist auch nichts einfacher, als im Internet seine wahre Identität zu verschleiern. Ein Treffen mit neuen Bekannten sollte daher das erste Mal nur an einem öffentlichen Ort (zum Beispiel einem Kino-Center, Café) stattfinden - und nur dann, wenn eine erwachsene Vertrauensperson Bescheid weiß oder selbst dabei ist.

Doch auch eine Kostenfalle droht
So sollte man sich über Tarife informieren. Zum Einstieg reicht für kleinere Kinder auch ein Wertkartenhandy. Der Netzbetreiber A1 veranstaltet bereits Infoabende für Eltern, um auf die Gefahren hinzuweisen.

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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