27.02.2017 09:17 |

Früher als geplant

NASA prüft bemannten "Orion"-Flug um den Mond

Die Raumfahrtbehörde NASA prüft nach einer Anweisung der neuen US-Regierung das Vorziehen des ersten bemannten Flugs der neuen "Orion"-Raumkapsel im Form einer Mond-Umrundung. Es handle sich zunächst nur um eine Studie, erklärte der Chef der Abteilung für bemannte Einsätze, Bill Gerstenmaier.

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"Wir stehen nicht unter Druck, das zu tun", sagte er. "Ich finde es ermutigend, dass wir um diese Machbarkeitsstudie gebeten wurden", so Gerstenmaier. Die nun begonnene Prüfung war Mitte Februar in Auftrag gegeben worden und soll in etwa einem Monat abgeschlossen sein. Damit drückt die Regierung von Präsident Donald Trump der US-Raumfahrtbehörde NASA erstmals ihren Stempel auf.

Bisher ist der erste unbemannte Testflug der von Lockheed Martin entwickelten "Orion"-Kapsel und der dazugehörigen "Space Launch System"-Trägerrakete (SLS) für Ende 2018 geplant. Der erste Flug mit einer Besatzung würde dann im August 2021 stattfinden. Nun prüft die NASA, ob bereits Mitte 2019 zwei Astronauten während eines acht-oder neuntägigen Einsatzes den Mond umrunden könnten.

Testflug entspricht "Apollo 8"-Mission
Das entspricht grob der Mission von "Apollo 8" von 1968, die der Vorbereitung der ersten Mondlandung im darauffolgenden Jahr diente. Unter Trumps Vorgänger Barack Obama hat die NASA für Mitte der 2020er-Jahre einen Einsatz mit der "Orion" zu einem Asteroiden und in den 2030ern den ersten bemannten Flug zum Mars angepeilt.

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