Riesengroße Enttäuschung bei Tunesien! Die Afrikaner gingen am Sonntag in Monterrey zum WM-Auftakt gegen Schweden mit 1:5 unter. Jetzt droht in der schweren Gruppe F bereits das Aus.
Für Tunesien wird es jetzt richtig schwierig. „Das ist eine bittere Niederlage. Es tut weh. Mit so einer schlimmen Niederlage in den Wettbewerb zu starten, ist in der Tat schwierig“, sagt Teamchef Sabri Lamouchi.
„Ins eigene Knie geschossen“
Die Schweden bestraften einige Patzer der Tunesier eiskalt. „Wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir haben uns selbst ins Knie geschossen“, hadert Lamouchi.
Schweden war in der Qualifikation sieglos geblieben und hatte sich nur über die Nations League für das Play-off qualifiziert, in dem sie sich unter dem neuen Trainer Graham Potter durchsetzten. Der Aufschwung unter dem Engländer setzte sich bei der Endrunde fort, mit dem Sieg haben die Skandinavier nun gute Chancen auf den Aufstieg ins Achtelfinale.
„Sie sind gemeinsam eine richtige Gefahr“
„Die Jungs haben die ganze Partie über mit Stabilität und Ruhe gespielt“, jubelt Potter. „Wir waren immer der Meinung, dass wir, wenn wir kompakt und gut verteidigen, zwei Stürmer haben, die ihnen wehtun können, und ich denke, wir haben diese Gefahr die ganze Nacht über ausgestrahlt.“
Alexander Isak und Viktor Gyökeres, die beide trafen, seien „individuell Top-Spieler, aber gemeinsam sind sie eine richtige Gefahr“.
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