23.09.2016 16:48 |

Messer-Mann

Raub finanzierte Drogensucht

Mit einem Messer hatte der Mann einen Tankstellen-Mitarbeiter in Klagenfurt bedroht. Sieben Tage nach der Tat hat eine Kollegin des Opfers vom 16. September eine verdächtige Person wahrgenommen und die Polizei alarmiert. Der 35-Jährige hat die Beute längst gegen Drogen getauscht und sitzt vorerst ein.

Sieben Tage nach dem schweren Raub ist der Gesuchte wieder an den Tatort bei der A1-Tankstelle in der St. Veiter Straße in Klagenfurt zurückgekehrt - ob er noch einmal zuschlagen wollte, bleibt ungewiss.

"Vom Überwachungsvideo her kannte die Mitarbeiterin den Täter. Als sie nun einen Mann bei der Tankstelle umhergehen sah, erinnerten sie sein Gang und seine Statur an das Video. Sie alarmierte uns sofort", so Richard Pikl vom Kriminalreferat. Zunächst hat er den Beamten gegenüber die Tat bestritten, bei der Gegenüberstellung konnte das Opfer (47) den Mann identifizieren. Der 35-Jährige gestand. Er sei aus dem Drogenersatzprogramm ausgestiegen und habe Geld für seine Abhängigkeit organisieren wollen.

An jenem 16. September traute er sich erst beim zweiten Betreten der Tankstelle, den Überfall zu verüben: Mit einem Klappmesser bedrohte er den Tankwart. Dieser schüttete die Kasse in die Tasche des Täters. Der verschwand zu Fuß mit 1300 Euro - die er gegen Drogen tauschte.

Der geständige Räuber ist gebürtiger Deutscher, arbeitet sporadisch und hat keinen festen Wohnsitz. "Er wohnt bei verschiedenen Freunden in Klagenfurt. Nun ist er aber in der Justizanstalt", so Pikl.

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