Jolie griff ein

Brad Pitt wollte sich im Streit auf Maddox stürzen

Adabei
23.09.2016 13:45

Dass die Polizei von Los Angeles nicht wegen Kindesmisshandlung gegen ihn ermittelt, ist keine Beruhigung für Brad Pitt. Im Gegenteil. Denn laut "TMZ" verständigte die Kinderschutzstelle der LAPD direkt das FBI, weil die angeblichen Vorfälle auf einem Flug von Frankreich in die USA geschehen sein sollen. In der Luft soll ein Streit zwischen dem Hollywoodstar und seinem ältesten Sohn Maddox eskaliert sein, er soll sich sogar auf den Teenager gestürzt haben. Und in solchen Fällen ist die US-Bundespolizei zuständig.

Laut eines Insiders in der "New York Post" soll Pitt vehement die anonymen Anschuldigungen, handgreiflich gegen seine Kinder geworden zu sein, bestreiten. Dafür soll er aber zugegeben haben, seinen ältesten Sohn Maddox auf dem Flug im Privatjet nach Minnesota angeschrien zu haben.

Wie "TMZ" jetzt berichtet, soll zuerst ein Streit zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt ausgebrochen sein. Maddox sei seiner Mutter zur Hilfe geeilt, habe sie verbal verteidigt. Das habe den Schauspieler noch mehr in Rage gebracht. So sehr, dass sich der 52-Jährige schließlich auf den 15-Jährigen stürzen wollte. Dass es nicht zu Handgreiflichkeiten gekommen sei, sei ausschließlich dem Eingreifen Jolies zu verdanken, die sich schützend zwischen ihren Sohn und ihren Noch-Ehemann geworfen habe.

Streit als Auslöser für Scheidung?
Auch die britische "Sun" berichtet darüber, dass ein Streit zwischen Pitt und Maddox aus den Fugen geraten sei. "Die beiden waren sich nicht einig", wird ein Hausangestellter der Familie zitiert. "Ich weiß, dass es bereits auf dem Weg zum Flughafen angefangen hat und im Flugzeug eskaliert ist. Es war so eine Teenager-Sache."

Und ein anderer langjähriger Mitarbeiter des Brangelina-Clans fügt hinzu: "Ich habe sie am Ende der Nacht am Flughafen abgeholt. Es war offensichtlich eine angespannte Stimmung. Da hatte es auf jeden Fall verletzte Gefühle gegeben, aber ich habe nichts gesehen, was auf Missbrauch schließen ließe."

Das kann der Insider der "New York Post" nur bestätigen. Zu keiner Zeit habe Pitt den 15-Jährigen körperlich attackiert, berichtet die Zeitung. Trotzdem habe der Vorfall füer Angelina Jolie ausgereicht, am nächsten Tag die Scheidung einzureichen und das alleinige Sorgerecht für Maddox (15), Pax (12), Zahara (11), Shiloh (10), Knox und Vivienne (beide 8) zu verlangen. Jolie wolle ihrem Noch-Ehemann sogar das Besuchsrecht verweigern, berichten US-Medien.

Ein enger Bekannter von Pitt verteidigt aber seinen Freund: "Brad hat nie eines seiner Kinder geschlagen. Angelina hat das Gerücht in die Welt gesetzt, um die Kinder für sich allein zu bekommen. Sonst kann sie nicht nach New York ziehen und für die Vereinten Nationen arbeiten."

Verwirrung um Ermittlungen durch das FBI
Dennoch: Jolie scheint an ihrer Version der Dinge festzuhalten. Am Donnerstag in der Früh stand die Polizei vor dem Tor der Brangelina-Villa in Los Angeles. Was sie wollten, ist bislang nicht bekannt. Angeblich haben sie das Grundstück auch wenige Minuten später wieder verlassen.

Verwirrung herrscht derzeit auch um die Ermittlungen gegen Brad Pitt. Zuerst hieß es, die Polizei von Los Angeles habe sich dem Fall angenommen. Dann das Dementi. "Wir führen keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen Herrn Pitt oder sind an solchen beteiligt", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Entsprechende Berichte im Promi-Portal "TMZ" und dem "People"-Magazin könne er nicht bestätigen. "Ich kann Ihnen auch nicht sagen, warum die so etwas berichten würden."

Angelina Jolie und Brad Pitt (Bild: AFP)
Angelina Jolie und Brad Pitt

Dennoch: Ermittlungen gegen Brad Pitt sollen laufen - allerdings würden diese vom FBI geführt, weil es sich um einen "Vorfall in einem Flugzeug" handele, sagte ein Polizei-Sprecher. Und FBI-Sprecherin Laura Eimiller meinte Donnerstagabend, die Bundesbehörde prüfe derzeit lediglich, ob Ermittlungen wegen Kindesmisshandlung bezüglich des Vorfalls im Privatjet aufgenommen werden. "Das FBI sammelt weiter Fakten und wird untersuchen, ob eine Ermittlung auf Bundesebene verfolgt wird."

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(Bild: kmm)



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