Langfinger stehen aber nicht nur auf Nokia. Mit großem Abstand folgen die anderen Top-Marken: Samsung liegt mit 13,6 Prozent auf Platz zwei, dicht gefolgt von Sony Ericsson mit 13,3 Prozent gestohlener Modelle. Motorola belegt mit 11,4 Prozent Platz vier. Damit gehen rund 85 Prozent aller Diebstähle auf Kosten der vier Top-Marken.
Finnen führen auch bei den Modellen
Das am häufigsten gestohlene Mobiltelefon ist das Nokia 6230. Platz zwei belegt das Samsung SGH-D500, gefolgt vom Motorola RAZR und dem K700i von Sony Ericsson. Die Plätze fünf bis zehn belegen wieder Handys von Nokia.
Wichtig für die Diebe: hoher Wiederverkaufswert
Je besser ein Handy ausgestattet ist, desto interessanter ist es für Diebe. Verfügt ein Handy zum Beispiel über einen MP3-Player, Satellitennavigation oder einen integrierten TV-Empfänger, lässt sich beim Verkauf ein höherer Preis erzielen, als bei schlechter bestückten Modellen. So war das Modell Nokia 6230 im Untersuchungs-Zeitraum 2005 sehr gut ausgestattet: mit Digicam, MP3-Player und E-Mail-Client. Als besonders gefährdet gelten auch Handys, die einen gewissen Kultstatus erreicht haben, wie etwa die RAZR-Modelle von Motorola.
Diebstahlsichere Handys
Die Studie basiert auf rund 110.000 registrierten Handy-Diebstählen im Großraum London aus dem Jahr 2005. Aus den Daten der Untersuchung soll nun ein "Handy-Diebstahls-Index" erstellen werden, ähnlich wie es ihn bereits für Autos und Fahrräder gibt. Ein Hinweis, welche Handys besonders gefährdet sind, soll die Unternehmen dazu animieren, diebstahlsichere Mobiltelefone zu entwickeln.
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